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Gesetzlich Versicherte:
Auf der Grundlage des neu geschaffenen Psychotherapeutengesetzes, das seit 1999 in Kraft getreten ist, sind alle Krankenkassen gesetzlich verpflichtet, Psychotherapien bei Psychologischen Psychotherapeuten zu finanzieren. Voraussetzung für die Übernahme der Kosten ist die Anerkennung der Symptomatik als Krankheit im Sinne des Sozialgesetzbuches (SGB V), in dem alle Rechtsgrundlagen festgelegt sind. Die Krankenkasse bezahlt danach in der Regel nur so genannte "Richtlinientherapien", also die Verhaltenstherapie, die analytische Therapie und die tiefenpsychologisch fundierte Therapie. Einzige Ausnahme stellt die Praxisgebühr da, die einmal im Quartal fällig wird und von mir für Ihre GKV einbehalten werden muss.
Ich rechne als zugelassener Psychologischer Psychotherapeut über die Versicherungskarte ab, in diesem Fall ist zurzeit keine Zuzahlung notwendig. Bei freiwillig Versicherten gibt es die Möglichkeit der so genannten "Kostenerstattung"; sollte Sie dies betreffen, empfehle ich Ihnen, diese zusätzliche Möglichkeit mit mir zu besprechen.
Der Ablauf der Therapie unterteilt sich hierbei in zwei Teile: Die fünf probatorischen Stunden und die vom Gutachter bewilligten Behandlungsstunden (insgesamt zwischen 25 bis maximal 80 Behandlungsstunden). Demnach wird die Psychotherapie ab der sechsten Sitzung als eine Antragsleistung gewährt. Das heißt, die Kasse übernimmt die Kosten erst nach Überprüfung der Behandlungsnotwendigkeit. Nach dieser Regelung können fünf probatorischen Sitzungen auf jeden Fall abgerechnet werden. Diese so genannten probatorischen Sitzungen dienen dazu, dass die Behandlungsnotwendigkeit geprüft werden kann und dass sich Patient und Behandler kennen lernen, sowie jeweils herausfinden können, ob ein Behandlungsbündnis zu Stande kommen kann. Der Therapeut erstellt in diesem Zeitraum eine Diagnose und trifft eine vorläufige Entscheidung über die Indikation und über die Prognose einer möglichen Behandlung. Im darauf folgenden Antragsverfahren muss eine Kostenzusage der Krankenkasse zur Abrechnung eingeholt werden. Hierzu muss der Patient einen Antrag auf Behandlung stellen, der anonymisiert und mit einer fachlichen Begründung des Therapeuten ergänzt von einem Gutachter geprüft wird. Für die Beantragung wird ein Konsiliarbericht eines Arztes benötigt, in dem beurteilt werden soll, dass für Entstehung und Verlauf der vorliegenden Erkrankung keine ausschließlich körperlichen Ursachen vorliegen. Genehmigt wird je nach schwere der Störung eine unterschiedlich hohe Anzahl von Behandlungsstunden (insgesamt 25 bis maximal 80). Die Dauer einer einzelnen Sitzung beträgt in der Regel 50 Minuten. Die Fortsetzung einer Therapie muss in jedem Behandlungsabschnitt immer wieder neu begründet werden.
Die Krankenkassen tragen selbstverständlich keine Kosten für Selbsterfahrung oder für persönliche Weiterentwicklung. Auch Paartherapie und Eheberatung sind vom Leistungskatalog der Krankenkassen ausgeschlossen.

Beihilfe:
Auch die Beihilfe erstattet die Kosten für psychotherapeutische Behandlungen bei Psychologischen Psychotherapeuten. Die geltenden Regelungen, auch die für die probatorischen Sitzungen, sind analog denen der Gesetzlichen Krankenversicherung; teilweise weichen jedoch die erstattungsfähigen Stundenkontingente von denen in der gesetzlichen Krankenversicherung ab.

Privatversicherte:
Als Versicherter einer Privatkasse kommt es auf den Vertrag an, den Sie mit Ihrem Versicherer abgeschlossen haben. Die Kostenübernahme erfolgt hier auf Rechnung, wobei sich der Honorarsatz an der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) orientiert. Da es recht unterschiedliche Versicherungstarife zwischen den einzelnen privaten Krankenversicherungen gibt, werden die Kosten der Psychotherapie nach Eingabe der Rechnung entweder vollständig oder teilweise erstattet. Privatversicherten ist daher vor Aufnahme einer psychotherapeutischen Behandlung dringend zu empfehlen, sich mit den für psychotherapeutische Behandlungen geltenden Bestimmungen und Konditionen des eigenen Versicherungsvertrages vertraut zu machen oder sich bei seiner Versicherung zu erkundigen. Es besteht in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, die Kosten für die Psychotherapie als außergewöhnliche Belastungen von der Einkommenssteuer abzusetzen.

Selbstzahler:
Als Selbstzahler bleiben Sie von allen Formalitäten verschont. Sie unterliegen bei der Wahl der Therapiemethode keinerlei Beschränkungen. Sie entrichten das im Einzelfall besprochene Honorar wie vereinbart an den Therapeuten wobei sich die Honorierung an der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) orientiert. Auch meine übrigen Angebote orientieren sich hinsichtlich ihrer Honorierung an der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).

Ausfallhonorar:
Jeder Psychotherapeut ist berechtigt, bei vereinbarten und vom Patienten weder wahrgenommenen noch fristgerecht abgesagten Sitzungen ein Bereitstellungshonorar in Rechnung zu stellen. Achtung: Die Bereitstellungshonorare werden von den Krankenversicherungen generell nicht erstattet.